Sportgroßveranstaltungen


Fußball-WM 2011: Frankfurt punktet mit Bio-Bratwurst

Gutes Essen und guter Fußball gehören für viele zusammen. Allerdings: Bei Herstellung, Verarbeitung, Transport, Verpackung und Entsorgung von Cateringprodukten werden große Mengen an Energie und Rohstoffen verbraucht. Eine Alternative kann die gezielte Wahl von biologisch erzeugten Lebensmitteln sein. Im Gegensatz zur konventionellen Landwirtschaft wird im ökologischen Landbau auf industrielle Dünge- und Pflanzenschutzmittel verzichtet. Das schützt Ackerboden und Grundwasser vor Belastungen durch chemische Schadstoffe. Da Biobauern mineralische Düngemittel durch natürliche Dünger ersetzen, wird außerdem Energie eingespart, die für die Herstellung von Industriedünger verbraucht wird.

Bei der Fußball-WM der Frauen 2011 in Deutschland hatte jedes WM-Stadion mindestens eine Speise aus biologischem Anbau im Angebot. Allerdings sind biologisch erzeugte Lebensmittel in der Regel teurer als konventionelle Produkte. Die Erfahrung zeigte, dass viele WM-Besucher, wenn sie die Wahl zwischen einem konventionell erzeugten und einem biologisch hergestellten Produkt haben, lieber zur billigeren Alternative greifen. Erfolgreich war bei der WM 2011 dagegen das Frankfurter Stadion, das alle Bratwürste ausschließlich in Bio-Qualität anbot. Obwohl andere Wurstwaren erhältlich waren, fand die Bio-Bratwurst sehr guten Zuspruch: Über alle Spiele verteilt wurden insgesamt 24.000 Stück verkauft.

© Foto: Deutscher Fußball Bund (DFB), 2011

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